1988 12 21 Berliner Abendzeitung

medienschau Junge Welt

medienschau Junge Welt
»Es ging ihnen um Rache, nicht um Gerechtigkeit« - Gespräch mit Friedrich Wolff.

Über den gescheiterten Versuch der juristischen Abrechnung mit Erich Honecker durch die BRD und einen Anwalt, der gern Justizminister geworden wäre

Interview: Frank Schumann

Sie hatten vor 1989 nie persönlichen Kontakt zu Politbüromitgliedern der SED. Wie kam es dazu, dass plötzlich Erich Honecker Sie als seinen Anwalt nahm?

Mich rief Anfang Dezember 1989 mein Kollege Wolfgang Vogel an, der gemeinhin Honeckers Interessen vertrat. Doch Vogel hatte bereits das Mandat von Alexander Schalck-Golodkowski – des heute nur noch als Devisenbeschaffer titulierten DDR-Staatssekretärs – übernommen und sah einen Interessenkonflikt. Er fragte mich also am Telefon, ob ich den »großen Erich« oder den »kleinen Erich« verteidigen wolle. Bekanntlich hatte der Generalstaatsanwalt der DDR am 5. Dezember Ermittlungsverfahren gegen eine Reihe von Spitzenfunktionären eingeleitet, darunter auch Erich Honecker und Erich Mielke.

Quelle und weiter Lesen auf: https://www.jungewelt.de

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Die Internetseiten verwenden an mehreren Stellen so genannte Cookies. Sie dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Die meisten der von uns verwendeten Cookies sind so genannte "Session-Cookies". Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht.Um mehr über Cookies zu erfahren, wie wir sie nutzen und wie du sie löschen kannst, findest Du auf dieser Seite privacy policy.

  ->